Zeit für Gespräche

Gern nehme ich mir Zeit für Gespräche mit Ihnen. Da ich nur teilzeitlich am Klinikum tätig bin,  bitte ich Sie um Kontaktaufnahme ihrerseits. Ich besuche zwar regelmässig die einzelnen Stationen, es kann aber trotzdem sein, dass es bisher nicht zu einem Kontakt gekommen ist. Auch als Angehöriger eines Erkrankten können Sie an mich herantreten, wenn sie sich um einen Patienten sorgen oder selber Fragen haben.


Sie ereichen mich persönlich am Dienstag nach dem Gottesdienst, der um 18 Uhr beginnt.

Telefonisch bin ich ereichbar unter der Mobilfunknumer 0152 0986 7371. Falls Sie mich nicht persönlich erreichen, sprechen Sie bitte auf die Mailbox, ich werde mich dann alsbald bei Ihnen melden.

Natürlich können Sie auch im Stationszimmer Bescheid geben oder an der Pforte eine Nachricht in meinem Postfach hinterlegen lassen. Sie können mir auch eine Email schicken.

Gespräche von Mensch zu Mensch

In einem gelungenen Gespräch geschieht mehr als nur "miteinander reden". Im Dialog, in der Begegnung erfahren wir Menschen uns tiefer. 

Wenn ich versuche mich dem Dialogpartner verständlich zu machen, dann verstehe ich oft auch selber meine Beweggründe, meine Gefühle, meine Eigenheiten besser. Indem ich den Anderen versuche  zu verstehen, gehe ich zunächt weg von mir und lasse mich auf eine fremde Gedankenwelt ein.

Darum kann es im Gespräch nie darum gehen jemanden zu überzeugen, zu missionieren, sondern im Gespräch selbst geschieht Erkenntnis und Veränderung.

Beten als Dialog mit Gott

Dies gilt auch  für das Gebet, das Gespräch mit Gott. Beten heisst nicht, Gott seine Wünsche zu sagen, sondern im Gebet geschieht Erkenntnis der Wirklichkeit durch die Begegnung mit Gott. Diese hat freilich eine andere Form, als die rein menschliche Begegnung, sie geschieht durch alles was uns innerlcih anrührt, durch die Sprache der Bibel und ihrer Bilder, durch die Natur und die Kunst und wiederum durch die Begegnung mit anderen Menschen.


"Der Mensch wird am Ich zum Du" - Martin Buber

Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber, dessen Zitat als Motto für eine Gesprächsseelsorge dienen kann, sieht im Dialog das anthropologische Prinzip des Menschen zum Ausdruck. Sein Hauptwerk trägt den Titel Ich und Du und behandelt das Verhältnis des Menschen zu Gott und zum Mitmenschen als existentielle, dialogische und religiöse Prinzipien.